Mit ‘Traum’ getaggte Artikel

Halbgötter einer fremden Welt

Montag, 11. Januar 2010

Wir befinden uns in unserer Welt, einer Welt, die für uns aus Wasser besteht. Als Wesen, die wir großteils am und im Wasser leben, könnte man uns glatt als Dschungel- und Urwaldwesen betrachten, so ernähren wir uns doch von der Natur, sind gekleidet in knappere Lederkleidungen und tragen sehr gerne Schmuck aus Federn bestehend.
Unser kleines Königreich, in dessen Mitte sich zwei Inseln auftürmen, frühere Vulkane, wird durch einen Göttersohn, einen Halbgott, geführt. Die beiden Inseln, nicht verbunden, befinden sich nur einige hundert Meter auseinander, zwischen ihnen und rund um sie herum, so weit das Auge reicht, befindet sich das Meer. Die Inseln selbst sind grün wie der Urwald selbst, nur bei den obersten Spitzen liegen die Felsen blank und offenbaren uralte Skulpturen, Tempelüberreste und halbabgetragene Höhleneingänge. (weiterlesen…)

Neue Träume im Traumtagebuch

Freitag, 06. November 2009

061109_updatetagebuchDie Kategorie “Traum-Tagebuch” meines Blogs durfte sich heute über fünfzehn neue Träume freuen. Ich habe mir heute die Zeit genommen und sämtliche nieder geschriebenen Träume abgetippt, die es bisher noch nicht in diesen Blog geschafft haben. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Träume aus dem Zeitraum April bis Juni, vereinzelt jedoch auch um Neuere. (weiterlesen…)

Der Schrank der Schülerzeitung

Freitag, 06. November 2009

Ich übernehme die Schülerzeitung. Mein Vorgänger hat anscheinend ziemlich wenig dafür getan, sie schleifen gelassen, nur Unordnung hinterlassen. Für meinen neuen Job habe ich einen Schlüssel bekommen und nun stehe ich vor einem riesigen Holzschrank mit vielen, einzelnen Türen. Der Holzschrank nimmt die gesamte Breite der Wand ein. Jemand drückt mir eMails der Leser in die Hand, die Feedback, Ideen und Wünsche beinhalten. Die eMails beiseite gelegt werfe ich einen Blick in die einzelnen Fächer des Schrankes. So wären mir fast zwei Stapel von je rund fünfzig Tellern entgegen gekommen. Die Teller sind schief gestapelt gegen die Türen des Schrankfaches gelehnt, schnell mache ich dir Tür wieder zu und überlege, wie ich dieses Fach vor weiterem Öffnen sichern kann. In anderen Fächern finde ich wichtiges Verbandsmaterial, das ich für meine Arbeit noch brauchen werde. Bei anderem Zeug jedoch muss ich auswählen, was ich behalte und was ich wegwerfe. So finde ich einen schwarzen Pullover, den ich bei einem Wettbewerb, den ich über die Schülerzeitung veranstalten könnte, als Preis herausgeben möchte. Ich könnte dafür eine Doppelseite nehmen. Die Zeitung ist sowieso momentan noch viel zu dünn und leer.

Rückkehr nach Hause

Samstag, 31. Oktober 2009

311009_strasseNach langer Zeit bin ich wiedereinmal nach Hause gefahren. Mein Vater fährt mich im Auto nach Hause, er hat mich am Bahnhof abgeholt. Die Einbahnstraße, die zu unserem Haus führt, wird umgebaut, riesige Löcher an Stelle der Kanalisationsdeckel machen die Heimfahrt zu einem Slalom. Wir kommen heil an, mein Vater parkt das Auto im Hof und wir steigen aus. Während ich im Hof warte, geht er rüber zu den Nachbarn, die vor ihrem Haus stehen, um sich ein wenig zu unterhalten. Der Hof sowie die Einbahnstraße sind voller leerer Dosen Redbull und Apfelsaft Tetrapacks. Ich rufe fragend, was es damit auf sich hat, ob die meterhohen Haufen wegkommen, werde jedoch ignoriert und bekomme keinerlei Antworten. Ich werde lauter, rufe weiterhin, gestikuliere. Die Nachbarn gucken schon komisch, ich werde wütender wegen der fehlenden Antworten. Ich drehe mich um und stampfe ins Haus, knalle die Tür zu. Der Knall ist mir nicht laut genug, ich knalle die Tür nochmal. Und nochmal. Und nochmal.
Meine Mutter drückt mir eine Tüte in die Hand, ich solle sie mitnehmen, wenn ich wieder fahre. In der Tüte befindet sich Babyzeug, das ich meinem Bruder mitbringen soll.

In der Ordnung liegt die Kraft

Donnerstag, 29. Oktober 2009

291009_gruftWieder einmal, nach der Einführungswoche für Erstsemester, steht das Aufräumen an. Und das ganz dringend, auch wenn es anscheinend nicht jedem hier im Umfeld bewusst zu sein scheint. Nebst unseren Räumlichkeiten in der Universität müssen ebenso Räume in der Jugendherberge aufgeräumt werden.
Das ganz Grobe wurde nach der Jugendherbergsfahrt bereits in den Zimmern selbst bereinigt, denn die Zimmer waren ja auch schon von der Herbergsleitung abgenommen worden. Doch, so scheint es Tradition zu sein, haben wir zwei Kellerräume in der Jugendherberge seit Langem angemietet zu haben. In einem davon werden ‘schon immer’ Sprengstoffe sowie Feuerwerkskörper gelagert, die wir zwar nicht verwenden und den entsprechenden Raum auch gar nicht zu betreten wagen, doch aber den Raum belegen und damit Miete kosten. In dem anderen Raum der Jugendherberge steht das Aufräumen an, das ist klar. Doch ob wir den Raum wirklich behalten sollten oder aber, wenn wir die Räumlichkeiten in der Universität entsprechend aufräumen, nicht gleich ebenfalls aufgeben, muss allerdings noch geklärt werden.
Mitmenschen für das große Aufräumen zu Motivieren ist überraschend einfach. Die Räume werden leer geräumt, alles wird auf Wiesen zwischen Universität und Jugendherberge zwischengelagert (beide Gebäude stehen in Sichtweite zueinander). Für den Sprengstoff fordern wir einen Sprengstoffexperten an, der allerdings etwas auf sich warten lässt.

Fallschirmspringen auf andere Art

Sonntag, 25. Oktober 2009

251009_traumWir verstecken uns, wir verfolgen die Gangster. In unserer geheimen Gruppe sind wir diesmal auf einer besonderen Mission unterwegs, denn wir verfolgen einige Schwerkriminelle, die nicht so leicht zu verfolgen sind.
Durch einen Hinweis haben wir erfahren, dass sie im weiteren Verlauf mit einem Flugzeug fliegen und aus diesem per Fallschirm springen werden. Während sie ihr Flugzeug beladen, halten wir uns unauffällig am Rand. In dem Wartebereich, der mit Holz spärlich eingerichtet ist, befinden sich neben dem zu beladenden Flugzeug mehrere abgetrennte Räume, unter anderem einige leere Lagerräume. (weiterlesen…)

Vergänglichkeit des Lebens

Mittwoch, 21. Oktober 2009

211009_traumIch bin Teil einer Gruppe, einer Geheimtruppe. Wir haben uns in einem geheimen Haus verbarrikadiert, niemand sollte uns hier auffinden können oder gar eindringen können. Es gibt keine Fenster, alles ist ein einer kellerartigen Atomsphäre gehalten. In einem großen Raum treffen wir einen Zeugen. Gutaussehend mit kurzen, braunen Haaren und muskulösem Oberkörper ist dieser durchaus hilfsbereit, möglichst alle Fragen zu beantworten. Per Brainstorming versuchen wir, möglichst viel von ihm und anhand seiner Informationen herauszubekommen. Doch wirklich zu einem Ergebnis kommen wir nicht. (weiterlesen…)

Die neue Dozentin des Seminars

Donnerstag, 15. Oktober 2009

151009_seminarWir sitzen in einem typischen, recht hell gehaltenen Seminarraum. Relativ weit hinten in unserer Gruppe beobachten wir das Seminargeschehen etwas außenstehend von hinten. Doch so bleibt die Situation nicht lange, denn die neue Dozentin des Seminars bindet uns recht schnell mit Fragen und Aufforderungen zum Melden und Mitmachen in den Seminar ein. “Was würden Sie gerne tun aber nie verwirklichen?” Ich würde gerne weglaufen, raus aus diesem Seminar, doch genau dies würde ich niemals sagen. Welch Ironie. “Nennen sie ein Beispiel für ein Gegenteil”, ‘Tag und Nacht’. Doch diese Antwort von mir wäre falsch, so die Dozentin. Sie wirkt plötzlich ziemlich unfreundlich, jede meiner weiteren Antworten ist in ihren Augen immer falsch, das ganze wird immer sonderbarer.
Für jede ihrer Fehler lege ich eine schwarze Murmel auf meinen Tisch. So langsam häufen sich die Murmeln. Um mich kurz auf ein gleich folgendes Treffen vorzubereiten, krame ich eine Mappe aus meiner Tasche heraus. Doch scheinbar störe ich die Dozentin, denn sie kommt schnellen Schrittes zu mir nach hinten, funkelt mich böse an und findet passende, kritisierende Worte. Ich fühle mich richtiggehend zurückversetzt in meine Schulzeit. Sie ist grauenhaft.

Sonnenuntergang und Sonnenaufgang

Montag, 07. September 2009

Wir sehen den Sonnenuntergang in der Ostsee, stehen am wunderschönen Strand in Deutschland. Der Sand ist schön weich, noch etwas warm und ich überlege, ein Buch mitzunehmen.
Die Sonne geht unter, wir sind plötzlich auf der anderen Seite der Erde. Alle reden hier englisch, wie auch wir sind auch andere hier, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Wir schwimmen in einer riesigen Öldecke gleichen Masse an Menschen, nirgendwo ist Land zu sehen.
Ich bin zusammen mit meinen Eltern im Wasser, wir schwimmen zwischen unzähligen Menschen. Meine Mutter hält mein Buch hoch, ich ziehe meine Uhr an, damit ich sie nicht im Wasser verliere.
Zusammen mit meinem Vater schwimme ich etwas weiter weg, damit wir uns den Sonnenaufgang angucken können ohne zwischen den Menschen derart zerquetscht zu werden. Der Sonnenaufgang dauert nur fünf Sekunden, der Himmel verfärbt sich kurz lila. Das war ein sehr kurzer, aber anscheinend weltberühmter Sonnenaufgang. Und wir haben es erlebt.

Das Bein von Dr. House

Mittwoch, 22. Juli 2009

“Spielen Sie mir niemals mit meinen Medis in meinem Kopf rum”, so oder so ähnlich schrie uns House an. Ich als Teil seinen Teams stand nur hilflos vorhin und konnte zusehen, wie er langsam aber sicher vor Schmerzen zusammensackte. Er hatte sein Büro komplett leer geräumt, sämtliche Möble an den Rand gerückt und so wirkte der Raum größer, als er eigentlich war. House stützte sich am Fensterbrett ab, wimmerte und konnte sich vor Schmerzen nur nach vorne beugen. Was los war, erschloss sich uns recht bald, in Form von Schreien von Dr. House. Er hatte gerade eine Operation am Bein hinter sich und so fragte sich, was in der Operation schief gelaufen war. Wimmernd, brüllend und vor Wut wie auch Schmerzen keifend eröffnete er uns, dass der Chirurg etwas falsch gemacht hatte, etwas sehr Gravierendes. “Er hat mein anderes Bein angesägt!”, schrie House. Ein Flashback der Operationssaals zeigte, wie der Chirurg das linke Bein von House bereitlegte, die Säge ansetzte und durchzog.
Ich glaube, ganz unter uns gesagt, dieser Traum zeigt, dass ich in letzter Zeit eindeutig zuviel Dr. House geguckt habe. Innerhalb von vier Wochen habe ich nun sämtliche Staffeln nachgeguckt, da ich vorher nur lückenhaft Dr. House gucken konnte. Ich bin momentan bei Folge 10 der 4. Staffel.

Verfolgt

Dienstag, 23. Juni 2009

230609_kellerIch werde verfolgt, bin in Gefahr. Um mich in Sicherheit zu bringen laufe ich entlang des Waldes in Richtung eines Gebäudes. In diesem Gebäude warten Verbündete auf mich, Freunde, die mir helfen wollen. Ich laufe weiter auf das Gebäude zu, kann langsam auch erkennen, dass es sich um einen Fahrradkeller handelt. Auch vor dem Gebäude sind viele Fahrräder an eisernen Stangen befestigt. Doch leider kann ich nicht in’s Gebäude, die Tür ist verrammelt. So muss ich weiter laufen, bin außerhalb des Hauses und könnte von den anderen hier wiedergefunden werden. Doch ich bin hier nicht in Sicherheit, könnte von den Falschen gefunden werden. Untergründige Angst bewegt mich weiter.

Ich als Homer Simpson

Freitag, 19. Juni 2009

Meine Tochter Lisa und ich machen einen Ausflug in die Wildnis, wir zelten auf einer Wiese am Waldrand. Es regnet in Strömen, alles ist nass und grau. Ich laufe an einer nahen Tankstelle vorbei zum nahegelegenen Fluss. Ich habe Spaß dort, vertreibe mir ein wenig die Zeit. Später komme ich zurück heim, zurück zum Zelt, die Perspektive des Traums wechselt. Man sieht Homer Simpson und das Mädchen. Er hat einen roten Stift vergessen am Zeltausgang festzumachen, daher steht nun alles unter Wasser. Das Zelt ist innen größer als von außen zu erahnen, ein gesamtes Wohnzimmer befindet sich im Inneren – das nun unter Wasser steht. Lisa und Homer müssen schwimmen, um über Wasser zu bleiben, das Wasser steigt stetig an.
Sie wirft mir das Ding zum Abdichten, einen großen, roten, schwimmenden Ring. Ich rette mein Popcorn aus der Mikrowelle mit diesem Teil. Sie wird böse, ruft den Präsidenten an. Wir werden gerettet, doch ich bin der böse.

Die Nadel des Zwergs

Montag, 01. Juni 2009

010609_zwergIch bin bei einer Freundin zu Besuch, warte in ihrem Zimmer auf sie, während sie noch einem Sport nachgeht. Plötzlich erscheint ein Zwerg mir gegenüber auf einem Schrank. Er ist knapp dreißig Zentimeter groß und fragt mich übers Schwimmen aus. Irgendwie kommt mir sein Gesicht bekannt vor. Da wandelt es sich .. es kitzelt, wie er über meine Hand läuft, er ist auch recht freundlich und nett, hat einen guten Humor.
Ich schütte einen ganzen Becher x verschiedener Nadeln auf dem Bett aus, weil ich eine bestimmte für den Zwerg suche. Beim Zurücklegen der Nadeln steche ich mich andauernd. Hoffentlich habe ich keine der teils nur ein Zentimeter großen Nadeln übersehen, denn immerhin muss meine Freundin ja noch in diesem Bett schlafen. Der Zwerg verschwindet kommentarlos.

Die Schwimmmannschaft

Montag, 01. Juni 2009

Ich bin zu Besuch bei einer Schwimmmannschaft. Eine Person ist ausgefallen, also helfe ich aus und soll entsprechend in der Mannschaft einspringen. Es geht um Turmspringen. Wir fangen an zu trainieren mit einem einfachen Kopfsprung vom Beckenrand, steigern und danach aber recht schnell in schwierigere Übungen wie einfache und mehrfache Saltos vom Einer.
Im Team ist auch eine ehemalige Klassenkameradin von mir. Sie erzählt von tollen Vergünstigungen, die man durch die Mitgliedschaft in der Mannschaft bekommt. Ich hätte früher kommen sollen.

Der Riesenkatzenangriff

Mittwoch, 20. Mai 2009

200509_showkampfIch bin zu Besuch bei Fabi. Sie ist gerade irgendwo in der Wohnung unterwegs, sodass ich alleine im Wohnzimmer liege. Liege? Ich kann mich kaum bewegen, mein linker Arm ist taub, irgendwas stimmt hier nicht. Ein riesiges Vieh kommt langsam auf mich zu. Fabi hat eine Katze, das war mir bis zu diesem Augenblick nicht bewusst. Ich versuche, irgendwie zu entfliehen, rückwärts zu rutschen, doch vergebens. Das Tier kommt immer näher, wird immer größer, kommt…
Zusammen mit einem Bekannten warte ich. Wir stehen am Ausgang von McDonalds und warten auf einen Bus. Im Ausland werden wir einen Votrag hören. Wir sind beide pünktlich, erwarten eigentlich noch mehr aus unserem Bekanntenkreis, die sich uns anschließen, um den Vortrag zu hören. Es ist kalt, wir warten in Winterjacken, unsere Atemluft bildet Wölkchen…
Ich werde angegriffen. Beim Showkampf auf der Matte steht mir gegenüber ein sehr eigenartiger Judoka. Er trägt keinen normalen Judogi, sondern wortwörtlich einen Anzug, eine Uniform. Es ist ein Offizier mit einem Braungurt, der da gegen mich kämpft. Die Zuschauer auf den Bänken scheint der Umstand seiner Kleidung nicht zu stören, also kämpfe ich locker weiter. Es ist nur ein Showkampf.