Archiv für die Kategorie ‘Bücher’

Mary Sue

Donnerstag, 26. August 2010

Vielen Menschen, insbesondere jenen, die sich im Bereich der Fanfictions bewegen, ist der Begriff “Mary Sue” durchaus bekannt. Ich halte es für sinnvoll, diesen Begriff nicht nur Fanfiction-Schreibern wie auch -lesern nahezubringen, sondern auch anderen Menschen. Insbesondere für Bücherwürmer ist das Wissen um den Begriff einer Mary Sue durchaus interessant: So kann eine Mary Sue identifiziert und konkrete Probleme eines Romans auch einfach in Worte gefasst werden. (weiterlesen…)

Lesejury – Meine Welt von Bastei Lübbe

Samstag, 07. August 2010

2010_08_07_meineweltBastei Lübbe dürfte durchaus bekannt sein als einer der größeren deutschen Verläge (Piper, Heyne, Blanvalet).
Bei der sogenannten Lesejury kann man als Mitglied Vorabtexte von noch nicht oder neu erschienenen Büchern lesen, kurze Leseproben also.
Werden diese dann auch noch kommentiert (die meisten Mitglieder schreiben 2-3 Sätze, ich nehme mir gerne die Zeit und schreibe etwas ausführlicher), so können Bonuspunkte gesammelt werden.
50 Punkte für eine Rezension (kleinere Punktemengen auch für Anmeldung, Profilvervollständigung, Kontaktannahme und Forenbeiträge), für 1000 Punkte gibt es dann ein Taschenbuch nach Wahl (Wunsch wird berücksichtigt), für 3000 ein Buchpaket im Wert von 25 Euro oder ein signiertes Buchexemplar, für 5000 die Teilnahme an einer Lesung. Für knapp 20 Rezensionen kann man sich also ein Taschenbuch sichern (die Punkte pro Jahr und User sind allerdings auf 10.000 Punkte beschränkt).
Heute trudelte das erste von mir “verdiente” Taschenbuch ein – genau das gewünschte. Perfekt.

31 Tage – 31 Bücher – Das Ende

Sonntag, 01. August 2010

2010_06_28_31tageDas Ende der Reihe “31 Tage – 31 Bücher” ist sogleich ein Anfang. Denn es gibt noch so viele Fragen mehr, die man zu seinen Büchern beantworten könnte, so viele Bücher, die man präsentieren könnte; sowohl aufgrund eines besonderen Autos, Genres, Titels, Aussehens oder Inhalts.
Und so versuche ich in Zukunft regelmäßig, das heißt einmal die Woche, über ein Buch (oder eine Reihe?) zu bloggen, zumeist also über Bücher, die ich gelesen und empfehlen oder von denen ich ganz klar abraten kann.

Mein Resümee dieses Experiments ist, dass es sehr viel gibt, das man über seine Bücher loswerden kann (und will). Und dass ich gerade bei für mich neuen Büchern bzw. potentiellen Anschaffungen selbst immer sehr froh wenn, wenn ich Rezensionen finde. Also auf zum Bücherfreitag!

Tag 31: Das nächste Buch

Samstag, 31. Juli 2010

2010_07_31_gefaehrtin[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Als nächstes auf dem Plan zum Lesen steht das Buch Die Gefährtin. Die Tochter des Magiers 02 von Torsten Fink.
Torsten Fink als deutscher, erfolgreicher Autor aus Mainz, Texter, Journalist wie auch Kabarettist, besitzt übrigens keinen Eintrag in der deutschen Wikipedia. Dafür aber einen auf Seiten seines verlegenden Buchverlags. (weiterlesen…)

Tag 30: Das Buch, das du zurzeit liest

Freitag, 30. Juli 2010

2010_07_30_unlondun[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Ich habe drei der vier vor einem Monat vorgestellten Bücher durchgelesen, noch 2-3 andere Bücher zwischengeschoben und werde mich als nächstes dem Roman Un Lon Dun von China Miéville widmen.
Der Autor China Tom Miéville schreibt nach eigenen Angaben gerne “Weird Fiction” und gehört einer losen Vereinigung von Autoren namens “New Weird” an, die versucht, sich von den eher konservativen Inhalten in Fantasyliteratur (Romane, die Tolkiens ähneln) wegzuentwickeln.
Ich bin daher auf den als Jugendroman betitelten Roman (von Amazon von 12-17 Jahre empfohlen) Un Lon Dun sehr gespannt. (weiterlesen…)

Tag 29: Schlechteste Buchverfilmung

Donnerstag, 29. Juli 2010

2010_07_29_tintenherz[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Warum zum Teufel wurde dieses Buch verfilmt? Es dreht sich heute also darum, eine besonders schlechte Buchverfilmung aufzugreifen.. oder ein Buch, dessen Inhalt eines nicht verfilmt werden sollte.
Ich greife ersteres auf und weise auf die Verfilmung von Tintenherz hin.
Die Geschichte dieses Buches ist leicht erzählt, die Idee durchaus gut und die Art des Buches derart gestaltet, als dass ich es ohne Probleme als Kinder- und Jugendbuch einstufen und auch Jüngeren vorlegen würde. Nichtsdestotrotz aber auch Erwachsene entspannt hereinlesen könnten. (weiterlesen…)

Tag 28: Zum Glück verfilmt

Mittwoch, 28. Juli 2010

2010_07_28_diewelle[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Die heutige Frage beschäftigt sich mit Buchverfilmungen. Welches Buch wurde zum Glück verfilmt?
“Vorstellen” möchte ich das Buch Die Welle.
Die Geister scheiden sich bei der Buchverfilmung zu diesem Buch. Es gibt sowohl extreme Gegenstimmen als auch extremes Lob. (weiterlesen…)

Tag 27: Hauptperson mein Ideal

Dienstag, 27. Juli 2010

2010_07_27_hauptperson_gmbh_shadowrun[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Am heutigen Tage werde ich gefragt nach einem Buch, “dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist”.
Ich habe mich daher für heute für ein Buch entschieden, das einem eher unbekannteren Genre entstammt. Wobei man schwerlich von Genre sprechen könnte, da sich die breite Masse bisher nicht einigen konnte, ob Shadowrun-Romane zum Genre des Fantasy, Science Fiction, Urbanfantasy oder doch eher Endzeit gehören. (weiterlesen…)

Tag 26: Das ich Kindern vorlesen würde

Montag, 26. Juli 2010

2010_07_26_krabat[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Welches Buch würde ich meinen Kindern vorlesen? Das ist schwer so zu verallgemeinern, denn das käme doch sehr stark auf das Alter an. Während es in sehr, sehr jungen Jahren doch mehr auf meine Lesestimme denn auf den Inhalt ankäme, geht es später um schöne, aber einfache Geschichten. Im fortgeschritteneren Alter würde ich dann tatsächlich auf längere Geschichten zurückgreifen, also etwas, was man Roman nennen könnte. (weiterlesen…)

Tag 25: Die Hauptperson beschreibt mich gut

Sonntag, 25. Juli 2010

2010_06_28_31tage[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
“Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt” – Meiner Meinung nach gibt es ein solches Buch nicht. Ein Buch lebt von seinen Charakteren und seiner Welt, seiner Geschichte und seinen Handlungen. Ich kann also durchaus sagen, dass ein Charakter so handelt, wie ich es auch getan hätte. Ich könnte also gar behaupten, er wäre mir ein wenig ähnlich. Und dies kann ich für eine endliche Menge an Handlungen behaupten. Aber ich kann niemals sagen, ob der Charakter immer so handeln wird wie ich, immer so dargestellt sein wird wie ich oder aber sich dann doch aufgrund von Begebenheiten ändern würde; anders als ich.
Zudem ist mir bisher kein Buch untergekommen, bei dem ich alleine schon für die endliche Zahl an Seiten behaupten könnte, es gäbe darin einen Charakter, der von vorne bis hinten so wäre wie ich. Von Hauptpersonen ganz zu schweigen.

Tag 24: Was niemand gedacht hätte

Samstag, 24. Juli 2010

2010_07_24_niemandgedacht_softwareentwicklung[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass ich es besitze. Die heutige Frage ist schwierig zu beantworten, denn keines meiner Bücher würde ich als besonders herausragend im Sinne von aufsehenserregend einstufen oder gar geheimhalten und verstecken.
Es gibt von dem bekannteren Fachbuchverlag O’Reilly seit ca. drei Jahren die Reihe “Von Kopf bis Fuß”. Es handelt sich dabei um Lehrbücher, die zum aktiven Lernen anregen sollen, so also im Buch während des Lesens aufgaben stellen, die auch im Buch zu lösen sind. (weiterlesen…)

Tag 23: Das Buch mit den wenigsten Seiten

Freitag, 23. Juli 2010

2010_07_23_wenigsteseiten_kartenspiel[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Mit dem “Buch” Neue Ideen zum Kartenspiel besitze ich ein Buch, das nicht nur wenige Seiten hat, sondern fast schon eher als Broschüre durchginge. Es ist also eines dieser typischen Bücher, die an Ratgeber Bauch-Beine-Po oder Bodybuilding-sofort erinnern, die es in Buchhandlungen typischerweise stapelweise gibt, in irgendeiner Ecke immer zu finden.
Das Buch ist weder sonderlich interessant noch besonders schlecht. Es handelt sich rein um eine Auflistung einiger weniger bekannter Kartenspiele. Ein Werk also, das sich lohnt, wenn man es auf dem Wühltisch des ortsansässigen Jokers für einen Euro findet.

Tag 22: Das Buch mit den meisten Seiten

Donnerstag, 22. Juli 2010

2010_07_22_meisteseiten_otherland[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Mit 1216 Seiten handelt es sich bei dem vierten Band der Otherland-Reihe, Meer des silbernen Lichts um das Buch mit den meisten Seiten.
Gelesen habe ich das Werk noch nicht, die gesamte Otherland-Reihe wartet noch darauf, dass ich Zeit für sie finde, wobei es sich bei allen vier Bänden um dickere Schmöker handelt. Band 1 hat 922 Seiten, der 2. 846 Seiten und der 3. auch noch 912. Und es handelt sich um ein bestätigtes Gerücht, dass Tad Williams ursprünglich eine Trilogie schreiben wollte. (weiterlesen…)

Tag 21: Blödeste Lektüre der Schulzeit

Mittwoch, 21. Juli 2010

2010_07_21_imkrebsgang[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Ich durfte in meiner Schulzeit viele schlechte, blöde, langweilige und gewöhnungsbedürftige Bücher lesen. Zu den langweiligsten dürfte beispielsweise Effi Briest gehören. 428 Seiten, durch die man sich quälen musste, wobei die Geschichte schnell in 5 Minuten zusammengefasst werden kann.
Aber das bisher wohl wirklich schlimmste Buch, das ich lesen musste, war Im Krebsgang von dem berühmten Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass. (weiterlesen…)

Tag 20: Das beste Buch der Schulzeit

Dienstag, 20. Juli 2010

2010_07_20_urfaust[Dieser Beitrag gehört zur Aktion 31 Tage - 31 Bücher.]
Am heutigen Tage wird die Frage gestellt, was denn die beste Lektüre gewesen sei, die ich während meiner Schulzeit für die Schule gelesen habe. Und es ist wirklich traurig für das deutsche Schulsystem, implizit für meine vielen Deutschlehrer, dass mir nur Negativbeispiele einfallen.
Denn es gibt gute Literatur, im deutschsprachigen Raum wie auch außerhalb diesem (geht es nur um Literatur, tut es nicht weh, auch auf australische bspw. zurückzugreifen!). Aber statt auf solche zurückzugreifen, wird das Standardrepertoir heruntergespielt (Die Räuber, Effi Briest, …). Statt guter Literatur bekommen Schüler Standardkost, die entweder “Klassiker” sein soll oder aber die Themen Sex, Vergewaltigung, Drogen, Atomkraft oder Drittes Reich beinhaltet. (weiterlesen…)